art skills - vision

Welche Ressourcen, Anforderungen und social skills werden für eine zukünftige Arbeitswelt gebraucht?

Der Wandel hin zu einer Informations- und Wissensgesellschaft bringt für den Arbeitsmarkt bedeutende Umwälzungen mit sich. Die Spezialisierung auf das jeweilige Expertenwissen reicht für die zukünftigen Arbeitsanforderungen nur noch bedingt aus.

Erweiterte personale Kompetenzen, wie intelligente selbstfürsorge und innovationskompetenz werden ein immer wichtigerer Faktor im Umgang mit dem eigenen Personal. Aber auch Anforderungen an das Unternehmen selbst, die Innovations- und Arbeitskultur zu fördern sind entscheidend.

 

Wie können diese Ressourcen aktiviert werden?

Abgeleitet vom Idealtypus des Kunstschaffenden, der wie kein anderer innovationsfördernde Grundkompetenzen in sich vereint, hat zukunftsvermögen diese Fähigkeiten für die Wirtschaft übersetzt und nutzbar gemacht. Im Ansatz art-skills wird über die erweiterte Wahrnehmung, das nichtlineare Denken und Handeln ein Repertoire an erweiterten sozialen Kompetenzen aufgebaut.

Um mit Kreativität, Offenheit und Mut, innovative Lösungsansätze für die sich täglich ändernden Anforderungen und Herausforderungen der Arbeitswelt zu generieren.

wahrnehmen - denken - handeln

Wahrnehmung schafft Realität. Unser Handeln orientiert sich nicht daran, wie die Welt ist, sondern daran, wie wir sie wahrnehmen.

Je präziser unsere Wahrnehmung, desto besser ist die Basis für ein erfolgreiches Handeln. Eine unvollständige oder verzerrte Wahrnehmung führt fast zwangsläufig zu ungeeignetem Handeln wie: Vorurteile, Fehlinterpretation, unachtsame Kommunikation, verengte Sicht und fehlende Kreativität für Probleme.

Eine bewusste Wahrnehmung kann wertvolle neue Informationen für das Miteinander unter Kollegen, dem Kontakt zum Kunden, bei Problemstellungen und Innovationsanforderungen liefern.

Wer aus einer gestärkten Wahrnehmung heraus handelt urteilt nicht vorschnell, hinterfragt Realitäten, kann sich in das Gegenüber hineinversetzen und ist somit näher an der tatsächlichen Lösung eines Problems.

Die Qualität unserer Wahrnehmung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Handelns.

 

Nichtlineares oder künstlerisches Denken und Handeln ist keine Technik, auch wenn wir Ihnen einfache Techniken an die Hand geben, um Ihre Möglichkeiten zu erweitern. Wir wollen weder mit Ihnen malen noch Sie zum Künstler machen.

was haben wir mit der lichtwarkschule zu tun?

 

“That`s the real trouble with the world, too many people grow up” (Walt Disney)

 

zukunftsvermögen arbeitet mit der gemeinnützigen LichtwarkSchule Hamburg zusammen. Kinder aus bildungsfernen Familien arbeiten ein Jahr mit bildenden Künstlern zusammen. In offenen Prozessen stärken sie  ihre Persönlichkeit und sozialen Fähigkeiten. Die Kinder lernen die kulturellen Codes der Gesellschaft über die Welt der Bilder kennen und deuten. Diese Arbeit hat einen positiven Effekt auf die Integration und die Kreativität von Kindern, die sonst wenig Förderung erfahren.

 

Jedes Kind braucht einen Bildungs- und Entwicklungsrahmen, der seine natürliche Kreativität für eine gestaltungsintensive Zukunft bewahrt und diese weiterentwickelt. Diese Möglichkeit schafft die LichtwarkSchule als einzigartiges künstlerisches Langzeitbildungsprojekt in Deutschland.

Auch geht es nicht darum Ihnen bereits bekannte Kreativitäts-techniken zu vermitteln. Es geht um eine Haltung die gewonnen und Grundkompetenzen die wiedererweckt werden sollen. Dies ergibt sich durch die „Zuwendung in das Offene“. Ein ausgebildetes Gestaltungs- und Erfindungspotential kann den hochkomplexen Prozessen in der Wissenschaft und Wirtschaft gerecht werden.

 

Der Philosoph Karl Popper spricht von Probierbewegungen wie experimentellen und spielerischen Handlungen. Es geht darum den Zufall und das Sinnlose bewusst zu nutzen, den Mut zum Verrückten zu entwickeln und die Fähigkeit alte Denkpfade zu erkennen und sie gezielt zu verlassen.

Das Verlassen bekannter Wege ist keinesfalls bequem. Das Navigieren in offenen Systemen erfordert Schranken abzubauen. Dies ist auch bei einem künstlerischen Studium die größte Herausforderung. Kunst besteht im „Abbauen“, nicht im „Aufbauen“. Das Schwierigste ist der Prozess des Loslassens des Altbekannten. Der Ökonom Joseph Schumpeter bezeichnet diesen Prozess als „kreative Zerstörung“.

 

Wir helfen Ihnen dabei, diese nichtlinearen Fähigkeiten mit Ihren analytischen und linearen Kompetenzen optimal in Einklang zu bringen, um Ihre Kreativität und Ihr Innovationspotential dauerhaft zu erweitern.